3. Platz bei der Ironman 70.3 EM

Das stärkste Starterfeld, das Wiesbaden seit 10 Jahren präsentieren konnte.

Der Traum von einem Podiumsplatz bei der 70.3 EM wurde erfüllt.

Nach meinem Start bei der Mainova-Staffel beim Ironman Frankfurt, bei welchem ich unter Rennbedingungen von jeder Disziplin die Hälfte absolvierte, ging es für mich nach einer Ruhewoche über Zürich nach Sankt Moritz in mein letztes Trainingslager für diese Saison.

In Zürich führte ich bei Trainings and Diagnostics ein paar Testings durch, um mit aktuellen Werten in die Berge zu reisen. Die drei Trainingswochen verliefen sehr gut und ich konnte die Ruhe der Berge genießen, viele Höhenmeter sammeln und weiter an meiner Form für die 70.3 EM und WM feilen. Eine Woche vor dem Rennen in Wiesbaden fuhr ich wieder nach Hause, um mich für das Rennen zu regenerieren.

Bereits Freitags reiste ich nach Wiesbaden, um die Strecke nochmals zu besichtigen und einige Presse Termine zu absolvieren. Die Startliste der Damen, zeigte das stärkste Feld, das Wiesbaden seit 10 Jahren präsentieren konnte. Mit Melissa Hauschild und Jodie Swallow, waren gleich zwei Ironman 70.3 Weltmeisterinnen gemeldet. Das Rennen versprach also schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaften in drei Wochen zu werden.

Der Rennmorgen war ein sonniger Tag, mit angenehmen Temperaturen, perfektes Rennwetter also. Nach der Auftaktdisziplin im Wasser wechselte ich als 15. mit mehr als 3 Min Rückstand auf die Spitze auf die Radstrecke. Ein Rückstand, mit dem ich auf die super starke Schwimmerin Jodie Swallow schon gerechnet hatte.

Bereits einen Tag nach dem Rennen ging es für mich nach Australien weiter. Dort bin ich nun nach einer langen Reise angekommen und versuche mich optimal auf mein letztes Rennen in dieser Saison vorzubereiten. Die Teilnahme an den Ironman 70.3 Weltmeisterschaften ist bereits seit einigen Jahren ein Traum von mir und ich freue mich sehr darauf, mir diesen am 4. September zu erfüllen. Die Sunshine Coast ist ein wunderschöner Austragungsort und da ich bereits zuvor schon zweimal in Australien war, fühlt sich vieles direkt sehr vertraut an. Auf Facebook und Instagram werde ich Euch regelmäßig über meine Vorbereitung und das Rennen auf dem Laufenden halten und ich freue mich, wenn ihr mich dort verfolgt und mir von Zuhause die Daumen drückt!

Bis bald,
Eure Laura

Ironman 70.3 EM Wiesbaden

Von nun an begann für mich die Aufholjagd. Ich konnte über die 90 Km lange und sehr bergige Radstrecke kontinuierlich Plätze gut machen und kam schon bis bis zum zweiten Wechsel auf Platz 4 nach vorne. Leider erlebte ich zum erste Mal in meiner bisherigen Profilaufbahn, wie unfair manche Athletinnen auf der Radstrecke fahren können. So wurde ich zum Zugpferd für so manche Fahrerin, von denen jedoch einige mit Zeitfahrstrafen bestraft wurden.

Nach einem guten Wechsel in die Laufschuhe versuchte ich auf der anspruchsvollen, aber schönen Laufstrecke meinen Rhythmus zu finden. Vor mir waren zu diesem Zeitpunkt die Führende Australierin Melissa Hausschildt, die Britin Jodie Swallow, und die deutsche Anja Beranek. Ich konnte auf Anja kontinuierlich Zeit gut machen und so in der dritten von vier Runden an ihr vorbeilaufen. Auf Platz zwei hatte ich zu diesem Zeitpunkt ca eine Minute Rückstand. Nach ganz vorne leider bereits mehr als 6 Minuten. Da ich an diesem Tag leider insgesamt nicht die besten Beine hatte, war ich froh, mich so weit nach vorne gekämpft zu haben und glücklich am Ende als Dritte ins Ziel einzulaufen und mir somit meinen Traum von einem Podiumsplatz bei der 70.3 EM zu erfüllen.

Zwar konnte ich diesen Rang bereits 2014 erzielen, bei dem diesjährigen Feld, ist die Bedeutung jedoch doppelt so groß.

Einmal Verletzung und zurück

Ihr glaubt gar nicht, wie schön das Gefühl ist, wieder ohne Schmerzen Laufen zu können. Die Absage des Mainova Ironman Frankfurt war für mich eine riesige Herausforderung und Enttäuschung, da in mir alles auf das Rennen ausgerichtet war.

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Mainova – women for sports relay

In den letzten zwei Jahren durfte ich Teil der Mainova Staffeln beim Ironman Frankfurt sein. In diesem Jahr habe ich mich zwar für den Start auf der vollen Distanz entschieden, aber das Staffelprojekt liess mich nicht kalt.

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WAKE UP! WORK HARD! LOOK HOT! KICK ASS!