Platz 3 beim Ironman 70.3 St. Pölten

Das erste Rennen als Profisportlerin!

Das erste große Rennen im Jahr ist immer etwas Besonderes.

Erst recht dann, wenn es auch noch das erste Rennen als Profisportlerin ist. Habe ich gut trainiert? Gelingt es mir meine erhoffte und erwünschte Leistung zu zeigen? Wie ist meine Form wirklich? Was haben die andern im Winter gemacht? Diese und noch viel mehr Fragen quälten mich in den Tagen vor dem Rennen. Die knappe Antwort lautet Platz drei.

Etwas ausführlicher: Mit meiner Schwimmleistung muss ich zufrieden sein, wenngleich ich mir erhofft habe den Rückstand zu den beiden schnellsten Frauen etwas geringer halten zu können. Irgendwie fehlten mir dazu jedoch Mitstreiterinnen, die etwas schneller als meine Gruppe und nicht gar so schnell wie die ersten beiden sind – Vielleicht treffe ich sie in den nächsten Rennen.

Ironman 70.3 St. Pölten

Das Radfahren auf der Autobahn verlangte mir physisch und psychisch so einiges ab und es dauerte bis ich in meinen Tritt fand. Glücklicherweise befand sich am Sonntag Sonja Tajsich in meiner Nähe, sodass ich nicht ganz alleine über die langen Geraden der Wachau rollte. Leicht skeptisch, aber dennoch von der Zuversicht das Rennen gut zu beenden, gelangte ich zurück nach St. Pölten, wo mir die Nachricht über den knappen Rückstand auf Yvonne van Vlerken weiteren Auftrieb gab. So brauchte ich nur wenige Kilometer, um zu einem guten Laufgefühl zu gelangen. Entschlossen, es nicht erneut auf ein Sprintfinale ankommen zu lassen, zog ich an Yvonne van Vlerken noch auf der ersten Laufrunde vorbei. Am Ende stand eine etwas schmeichelhafte, aber schöne 1:18er Zeit für den Halbmarathon. Und der dritte Gesamtrang ist ein gelungener Saisoneinstand, auf den ich gut aufbauen kann. Herzliche Glückwünsche an Anja Beranek, die auf dem Rad unglaublich schnell war und Nicola Spirig, die als amtierende Olympiasiegerin im Laufen das Maß der Dinge ist.

Ich erhole mich nun und werde in der kommenden Woche nochmals intensiv an meiner Form für das Rennen im Kraichgau arbeiten.
Vielen Dank für die tolle Unterstützung vor Ort und von überall!

Eure Laura

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