Sieg in Mußbach

Bei dem ersten Rennen des BASF Rhein-Neckar-Triathlon-Cups.

Aus Test wurde Ernst. Und im Ernst, es ist Platz 1 geworden.

Jeder, der sich verbessern möchte zweifelt. Eine Taperwoche bietet viel Raum für Zweifel. Wenn das Training heruntergefahren wird und der Regeneration oberste Priorität eingeräumt wird, dann beginnt das innere Ringen. Bin ich wirklich so fit, wie mein Trainer behauptet? Kann ich meine Trainingsleistungen im Wettkampf abrufen? Wie komme ich mit dem erst vor kurzem eingetroffenen, neuen Material klar? Hätte ich mehr, oder gar anders trainieren sollen? Hätte, hätte Fahrradkette 🙂

Gestern war es dann endlich so weit. In Mußbach fand das erste Rennen des BASF Rhein-Neckar-Triathlon-Cups statt. Im Gegensatz zu vielen anderen Rennen, die wegen des schlechten Wetters der vergangenen Wochen verkürzt, verstümmelt, verändert oder gar abgebrochen worden waren, schien an der Weinstraße die Sonne.

BASF Rhein-Neckar-Triathlon-Cup

Die erste Disziplin gelang es mir eine Minute und fünf Sekunden schneller als im Vorjahr zu absolvieren, wenngleich das Beckenschwimmen noch immer nicht zu meinen Stärken zählt, war es mir doch gelungen den Abstand auf meine Konkurrentinnen in Grenzen zu halten.

Entschlossen, die Lücke schnellstmöglich zu schließen, stieg ich, erstmals in einem Wettkampf, auf mein neues Cube Aerium. Der konstante Gegenwind auf der gesamten Radstecke ließ nicht die von mir gewünschten Geschwindigkeitsangaben auf meinem Tacho erscheinen. Dennoch gelang es mir, mich Platz um Platz nach vorne zu arbeiten, bis ich, circa bei Kilometer 15, im Anstieg zur Kalmit die Führung übernehmen konnte.

Immer wieder mit dem Wind kämpfend, erfuhr ich kurz vor der zweiten Wechselzone, dass mein Vorsprung inzwischen fast 2 Minuten betrug. Eigentlich sollte mir ein solches Zeitpolster genügen gegen meine Konkurrenz zu bestehen, jedoch stieg ich mit so wackeligen Beinen wie selten vom Rad, sodass ich fast die halbe Laufstrecke benötigte, um mich einigermaßen einzulaufen. Erst die Information zur Halbzeit vom Streckenrand, dass mein Vorsprung nicht geschmolzen war, ließ mein inneres Gespräch sich ins Positive wenden. Sehr glücklich, meine Zweifel zerstreut zu haben, konnte ich mein erstes Saisonziel feiern.

Herzlichen Glückwunsch auch an: Leonie Poetsch (Tus Griesheim) und Nina Kuhn (Equipe Red).

Nun kann ich, der am kommenden Wochenende stattfindenden Challenge Kraichgau etwas gelassener entgegenfiebern, wobei mir der Gedanke an den Halbmarathon noch ziemlich ungeheuer ist.

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