Mein erstes Profitrainingslager

Go big or go home…

Wie ein ganz kleiner Fisch fühlte ich im in meinem ersten Profitrainingslager.

Ich wurde das Gefühl nicht los, nur die Hälfte der anderen zu trainieren. Natürlich soll der Fokus auf dem eigenen Treiben liegen und dennoch waren es die Umfänge und Intensitäten meiner Teamkollegen, die mich in den vergangenen zwei Wochen stark beeindruckt haben.

Auch mein Plan hielt für mich in der ersten Woche 30 Trainingsstunden und in der zweiten Woche etwas mehr parat, aber immer war ich diejenige, die weniger machte als der Rest. In der ersten Woche sagte ich mir regelmäßig das Mantra meines Trainers auf: „Der Plan ist auf dich abgestimmt. Mach dein Ding…“. Der Ehrgeiz auf meiner rechten Schulter hielt dennoch nicht lange die Klappe und revoltierte: „Es geht dir gut! Du bist gar nicht müde! Bis zum Abendessen sind es noch 2 Stunden, die du für mööp nutzen könntest“. Am Ende siegte meine Vernunft.

TEA Trainingslager Las Playitas Fuerteventura

Dennoch habe ich Erfolge zu vermelden. Beim Schwimmen scheint die harte Arbeit langsam Wirkung zu zeigen. Auf dem Rad habe ich mich technisch verbessert und kann in Abfahrten mit den Männern im Team mithalten und die Laufumfänge vertrage ich, ohne die Zipperlein der Vorjahre zu entwickeln.

Wirklich lustig und einzigartig wurden die zwei gemeinsamen Wochen mit dem Team durch die vielen unterschiedlichen Charaktere, die eben nur einmal im Jahr so zwanglos mit einem gemeinsamen Ziel an einem Flecken anzutreffen sind – nämlich im TEA Trainingslager im Las Playitas auf Fuerteventura. Ich danke euch für die schöne Zeit.

Bis bald!
Laura

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