LAURA PHILIPP

Täglich arbeite ich an meinem Weg in Richtung Triathlon-Weltspitze.

Doch nicht nur Erfolg ist für mich wichtig, sondern auch das Sport einfach glücklich macht und die schönste Nebensache der Welt ist!

9 Fakten über Laura Philipp

Laura hasst Tage ohne Bewegung

Laura isst kein Fleisch

Laura ist mal eine 9+ geklettert

Laura verliert nur äußerst ungern

Laura ist durch Triathlon zum Kaffeetrinken gekommen

Laura hört gerne deutschen Rap

Laura isst täglich ein Stück Kuchen

Laura hat eine Vo2max von 72ml/min/Kg

Laura wollte früher Mtb Downhill Profi werden

Meine Anfänge

Schritt für Schritt habe ich meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht.

Am Anfang war die Freude: In meiner Kindheit und Jugend sah es lange nicht so aus, als würden hier die Weichen für eine Leistungssportkarriere gestellt. Mit Schwimmen, Radfahren und Laufen hatte ich nicht viel Berührung. Natürlich verbrachte ich als Waldorfschülerin und Landkind viel Zeit draußen in der Natur, aber die Berührung mit dem, was ich heute Sport nenne, blieb aus. Erst mit der Anmeldung zu einem Kletterkurs und der Mitgliedschaft in meinem ersten Verein, dem Deutschen Alpenverein, begann die Leidenschaft zum Sport. Hier spürte ich erstmalig das Glücksgefühl, das durch körperliche Leistungsvebesserung ausgelöst wird —mein sportlicher Ehrgeiz war erwacht. Parallel entdeckte ich das Radfahren als optimales Fortbewegungsmittel, da ich einen langen Schulweg hatte (30km pro Strecke) und lästige, zeitraubende Wartezeiten  zunehmend meine Geduld auf die Folter spannten. Im Nu war ich schneller als S-Bahn und Bus und ich fühlte mich freier und fitter als zuvor.  — Rückblickend habe ich in dieser Zeit unbewusst mit ca. 60km Rad pro Tag eine Basis für meine heutige Leistungsfähigkeit geschaffen.
Meine neue Kraft ließ mich auch in anderen Bereichen immer neugieriger werden; so wurden Spaziergänge mit dem  Familienhund zu Erkundungsläufen und meine Runden wurden größer und größer.
 
Zum Ende der Ausbildungszeit zur Physiotherapeutin absolvierte ich erste Volksläufe und begann mit dem Schwimmen, um erstmals an einem Triathlon teilzunehmen, den ich trotz eines Radsturzes sogar prompt gewann. Das Triathlonfeuer war entfacht – ich wollte entdecken, zu was ich fähig bin.
Rückblickend kann ich wieder feststellen, dass ich Glück hatte, denn mit dem Rhein-Neckar-Cup fand eine tolle, anspruchsvolle und hochklassige Serie vor meiner Haustüre statt. Die Rennstrecken von Ladenburg und Heidelberg gehören bis heute zu meinen liebsten Trainingsrunden auf dem Rad.
 
Jeder weitere Erfolg spornte mich dazu an, mein Sporttreiben peut a peut zu professionalisieren. Mit Philipp meinem Mann und Trainer entwickelte ich mein Training, aber auch mein Equipment und die wirtschaftliche Seite des Sports stetig weiter. Ein Meilenstein war für mich die Aufnahme in das Erdinger Perspektivteam und zwei Jahre später der Aufstieg ins Erdinger Profiteam.
Heute ist der blaue Anzug mit dem Erdingerschriftzug ein Markenzeichen geworden: Vom ersten Gesamtsieg im RNTC, hin zu meiner ersten Mitteldistanz, dem ersten Sieg auf dieser Strecke, über die erste WM Teilnahme in Australien, zwei WM Podien im Folgejahr bis zu meinem Langdistanzdebüt 2018 in deutscher Rekordzeit sind 5 Jahre vergangen, die voller Emotionen und Erfolge sind.
2019 starte ich sowohl bei der 70.3 WM als auch beim legendären Ironman auf Hawaii. Folgt mir auf meinem Weg sowohl virtuell als auch bei den Rennen selbst. Ich werde euch über Instagram, Facebook, Youtube und meine Homepage auf dem Laufenden halten.

WAKE UP. WORK HARD. LOOK HOT. KICK ASS.