Sieg beim IM 70.3 Marbella

Nach langer Vorbereitung fällt der erste Startschuss

Die Rennsaison hätte nicht besser beginnen können

Der Zauber des ersten Rennens in einer neuen Saison verfliegt für mich nicht. Neben den Neuerungen des Winters müssen auch sicher beherrscht geglaubte Routine wieder wach gerüttelt werden und die Veränderungen werden dem ersten harten Praxischeck unterzogen.
Meine Erleichterung nach dem Sieg in Marbella ist riesengroß. Vor dem Rennen gab es zahlreiche Stimmen, die mich in die Favoritinnenrolle hoben bzw. mir den Sieg bereits zusprachen. Erstere nehme ich an, aber gegen die zweite Aussage wehre ich mich mit Nachdruck, weil diese weder meinem Denken noch meinem Empfinden entspricht.
Nun aber der Reihe nach: Das Schwimmen gelang mir im noch kalten Mittelmeer gut. Die Technikarbeit des Winters macht sich in gefühlten Freiheiten während der ersten Disziplin für mich bemerkbar. Den wahren Wert des Fortschritts werde ich wohl erst im Verlauf der Saison erfahren. 
Die anspruchsvolle Radstrecke haben Philipp und ich im Vorfeld in Segmente aufgeteilt, denen wir Inhalte zuteilten. Und natürlich war ich gespannte auf das Gefühl auf dem neuen Rad in neuer Position. Die Pacingaufgaben gelangen gut, das Fahrgefühl auf meinem Speedmax war klasse und der schnellste Radsplit des Tages ist ein klares Statement. Gleichsam konnte ich wichtige Informationen für weitere Rennen sammeln, um mir weitere Optionen für die zweite Disziplin zu erarbeiten.
Das Laufen auf der goldenen Promenade von Marbella ist eine der schönsten Laufstrecken im Triathlonzirkus, weil sie zu großen Teilen auf festem Gravel verläuft, der sich angenehm laufen lässt. Ohne energetische Probleme und mit einem soliden Zeitpolster wurde mir nicht alles abverlangt, sodass ich mich gebremst von Philipp und getrieben von mir in meinem Sweetspottempo wiederfand. Mit einer 1:21 im ersten Halbmarathon des Jahres bin ich zufrieden. 
Über den ersten Sieg im ersten Rennen freue ich mich sehr, weil das Siegen zwar immer eine Leichtigkeit vermittelt, die jedoch häufig nicht mit meinem Erleben auf dem Weg dorthin deckungsgleich ist.
Leider gibt es zu diesem Rennen kein YouTube Video von mir, da IRONMAN das Filmen für meinen Kanal untersagt hat.
Schon am kommenden Sonntag starte ich beim deutschen Saisonauftakt in Buschhütten. Ich bin gespannt auf Beckenschwimmen, kaltes Maiwetter, Kurzdistanz und die berüchtigte Schnellstrasse im Siegerland.
Eure Laura

Verletzung bei der Challenge Heilbronn

Leider musste ich auf Grund von starken Schmerzen bei der Challenge Heilbronn mein Rennen in Führung liegend beim Laufen vorzeitig beenden. Was genau passiert ist und wie es jetzt bei mir weitergeht könnt ihr Euch in meinem Video ansehen.

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Ein Winter voller Ereignisse

Im Winter wird es ruhig, sollte man meinen. Diesen Winter war das Gegenteil der Fall. Ein Termin jagte den nächsten und natürlich haben Philipp und ich auch inhaltliche Ziele für das Wintertraining formuliert.

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WAKE UP. WORK HARD. LOOK HOT. KICK ASS.